THERAPIE

einzeltherapie

EINZELTHERAPIE

Hier stehen Sie im Mittelpunkt- mit Ihren Anliegen, Themen und Ihrer Geschichte. Lesen Sie auch:

Welches Setting ist für mich geeignet?

paartherapie

PAARTHERAPIE

Ihr Anliegen betrifft Ihre Beziehung? Dann macht es meist Sinn, wenn beide Partner*innen mit „im Boot“ sind- auch und gerade dann, wenn Sie sehr unterschiedliche Perspektiven haben! Lesen Sie auch:

Welches Setting ist für mich geeignet?

sexualtherapie

SEXUALTHERAPIE

Beschäftigen Sie sexuelle Probleme, Fragen, Anliegen? Egal, ob diese Ihre Sexualität mit sich selbst oder mit anderen Menschen betreffen, Sie sind damit bei mir willkommen! Lesen Sie auch:

Was sind häufige Anfragen von Klient*innen?                                                                                                                                      Was versteht man unter Sexualstörungen?

Psychotherapie

Viele Menschen warten sehr lange, bis sie Unterstützung suchen- oft haben sie jahrelang versucht, ihre Probleme selbst oder mit dem/der Partner*in zu lösen, haben gelitten, ausgeharrt, geschwiegen, sich geschämt oder mit einander gestritten.

(Sollte das auf Sie zutreffen: Gratuliere! Damit sitzen Sie auf einem Berg von nützlichen Informationen, wie Sie dafür sorgen können, dass alles bleibt, wie es ist oder schlimmer wird! In einer Therapie sind diese Erkenntnisse von unschätzbarem Wert!)

mehr...

Lesen Sie auch:
„Wie Sie dafür sorgen können, dass alles bleibt, wie es ist oder schlimmer wird.“ (FAQ)
Um von Psychotherapie profitieren zu können, müssen Sie jedoch keineswegs „gestört“ oder „krank“ sein – im Gegenteil: Sich hin und wieder mit den eigenen Bedürfnissen, Sehnsüchten und Lebenszielen auseinander zu setzen oder auch Beziehungen pflegen und weiterentwickeln zu wollen betrachte ich als große soziale Kompetenz!
Lesen Sie hier auch:
„Warum Therapie?“ (FAQ)

Psychotherapie

Paar- und Sexualtherapie

Ein Großteil meiner Klient*innen sucht Unterstützung bei sexuellen und partnerschaftlichen Herausforderungen. Das ist nicht weiter verwunderlich: Die Ansprüche an Partnerschaft und Sexualität sind in den letzten Jahrzehnten enorm gewachsen – und mit ihnen die Wahrscheinlichkeit von Unzufriedenheit, Beziehungskonflikten und Trennungsgedanken.
„Soll das alles gewesen sein?“ „Passen wir (sexuell) überhaupt zusammen?“ „Warum klappt es zwischen uns nicht so wie am Anfang?“
Diese und andere Fragen beschäftigen Menschen häufig und sie beäugen kritisch Ist- und Soll-Zustand.

mehr...

Das „Gelingen“ von Beziehungen wird heute meist vom Erleben persönlicher und sexueller „Erfüllung“ abhängig gemacht. Daher reagieren viele Partner*innen sensibel auf unterschiedliche Bedürfnisse, sexuelle Langeweileperioden und scheinbare „Störungen“ – die aber grundsätzlich Bestandteil jeder intimen Beziehung sind.
„Die eigentliche Fähigkeit zum Lieben entwickelt sich dann, wenn ein Paar nicht mehr auf Wolken schwebt.“ (Sexualtherapeut Dr. David Schnarch)
Krisen bedeuten dementsprechend nicht unbedingt, dass etwas „schief läuft“. Meist deuten sie auf innere Reifung und den Wunsch nach Veränderung hin! Dies gilt im Übrigen auch für partner- und sexualitätsunabhängige Konflikte, die sich schon lange bei Ihnen „untergemietet“ haben.
Lesen Sie auch:
„Was sind häufige Anfragen von Klient*innen?“ (FAQ)
„Was versteht man unter Sexualstörungen?“ (FAQ)

Spezialisierung & Fachwissen

Seit fast 2 Jahrzehnten habe ich einen beruflichen Schwerpunkt auf Sexualität(en) und Paardynamiken, bilde mich im In- und Ausland kontinuierlich fort und verfüge daher über fundiertes theoretisches und Praktisches Wissen, von dem Sie profitieren können.

Breites Methodenspektrum

Jeder Mensch ist anders und daher reicht auch eine Herangehensweise nicht aus. Ich biete Ihnen ein breites Spektrum an traditionellen wie auch zukunftsweisenden Methoden. Wir wählen gemeinsam aus, was für Sie am besten ist.

Vielfalt willkommen!

Ich verfüge über viele persönliche und berufliche Erfahrung mit lesbischen, schwulen, bi-, pan-, asexuellen und transidenten Menschen. Bei mir sind Sie willkommen, wie auch immer Sie leben und lieben!

Absolute Diskretion

Als Selbstzahler*in haben Sie einen großen Vorteil: Die Erstellung eines psychotherapeutischen Befundes mit Angabe einer Diagnose an die Krankenkasse entfällt. Dadurch genießen Sie absolute Diskretion.

IHRE VORTEILE

Spezialisierung & Fachwissen

Vielfalt willkommen

Breites Methodenspektrum

Absolute Diskretion

Sie können nicht persönlich zu mir kommen?
Auch Skype- & Telefonberatung möglich!

FRAGEN UND ANTWORTEN

Warum Therapie?

Ja, warum eigentlich? Könnte man die Probleme nicht doch selbst oder gemeinsam mit dem Partner/ der Partnerin lösen? Und sollten Sex und Beziehung nicht von „ganz alleine“ klappen- ohne, dass man (noch dazu mit einer fremden Person) darüber reden „muss“?
Manche Probleme lösen sich tatsächlich „von selbst“. Probleme, die jedoch länger als ein halbes Jahr bestehen neigen eher dazu, sich zu verselbstständigen. Warum das?
Die Reaktion der meisten Menschen auf Probleme ist, sie lösen zu wollen: Es wird gegrübelt, analysiert, geredet und auch bittere (Selbst) Vorwürfe bleiben nicht aus. Wirkliche Veränderungen stellen sich dabei kaum ein, denn es werden unbewusst immer gleiche „Drehbücher“ inszeniert. Man könnte auch von einer „Problemtrance“ sprechen.

Problemtrancen erkennen Sie daran, dass

  • Sie nicht länger ein Problem haben- das Problem hat Sie!
  • Sie meinen, schon alles versucht zu haben, aber sich nichts verändert hat (außer, dass „alles“ „immer“ frustrierender wird).
  • Sie es ungerecht finden, dass immer Sie den ersten Schritt tun sollen.
  • Sie immer ungeduldiger darauf warten, dass sich der andere endlich ändert.
  • Sie die „Diagnose“, dass Sie in irgendeiner Art „gestört“ sind, akzeptiert haben.
  • Sie die „Diagnose“, dass Ihr Gegenüber „gestört“ ist, akzeptiert haben.
  • Sie „Nein“ sagen, wenn Sie „So nicht!“ meinen- und umgekehrt!
  • Wenn Sie „gar nichts“ mehr zu sagen haben (obwohl…).
  • Sie das Gefühl haben, Sie würden ja gerne… wenn Sie nur könnten bzw. Ihr Gegenüber nur könnte.
  • Sie zwar viele Theorien haben, warum alles so ist, wie es ist- Ihnen diese Einsicht aber nichts bringt.

Kurz gesagt: Das Problem ist, DASS und WIE Sie es zu lösen versuchen.
Die Kehrseite: Es gibt stets gute Gründe, warum „Probleme“ bestehen und auch aufrecht erhalten werden- Veränderungen bedeuten schließlich immer auch, vertrautes Terrain zu verlassen…
Die meisten Therapeut*innen erzählen gerne, warum gelungene und befriedigende Sexualität & Partnerschaft wichtig für allgemeines Wohlbefinden, Ihre Persönlichkeitsentwicklung und Ihre Gesundheit sind und wie Ihnen Beratung dabei helfen kann (und mit Einigem haben sie sogar recht). Aber seien Sie gewarnt: Psychotherapie kann Ihre Partnerschaft, Ihre Sexualität und Ihr Selbstbild verändern. Sie kann vertraute Gewohnheiten hinterfragen, „Streitrituale“ empfindlich stören und Sie zu Selbstbestimmung einladen, die Sie vielleicht gar nicht haben wollen.
Nicht jedes Mal werden Sie euphorisch die Praxis verlassen. Und vielleicht kommen Sie sogar zu dem Schluss, dass Sie lieber alles so belassen möchten, wie es ist. Letztlich ist es Ihre, nur Ihre Entscheidung, ob Sie es wagen möchten.
Meine langjährige Erfahrung mit vielen Menschen ist, dass es sich auch für Sie lohnen könnte, wagemutig zu sein- auch und gerade wenn Sie Angst vor Veränderungen haben. Dass Sie auf dieser Seite gelandet sind, zeigt schließlich auch, dass zumindest ein Teil von Ihnen daran glaubt, dass sich Ihr Leben, Ihre Partnerschaft und/oder Ihre Sexualität zum Guten verändern können. Nun- daran glaube ich auch und würde mich freuen, Ihre Reisebegleiterin sein zu dürfen. Wann soll die Reise losgehen?

Kontakt aufnehmen

Was versteht man unter Sexualstörungen?

So genannte „Sexualstörungen“ sind ein häufiger Grund für das Aufsuchen einer Sexualtherapie. Doch was versteht man darunter eigentlich? Hierzu gibt es zwei recht unterschiedliche Perspektiven:

Klassische Perspektive der Sexualberatung & Therapie

Die klassische Sexualtherapie orientiert sich nach dem Modell des berühmten Sexualforscherpaars William Masters & Virginia Johnson, dem „sexuellen Reaktionszyklus“.
Ungestörte Sexualität ist demnach gegeben, wenn Lust, Erregung, Orgasmus und Entspannungsphase „ungestört“ ablaufen („Es funktioniert“).
Dementsprechend werden auch sexuelle Störungen als „Beeinträchtigungen im sexuellen Erleben und Verhalten, die befriedigende sexuelle Interaktionen unmöglich machen bzw. diese behindern“ definiert.
Für eine Diagnose müssen die Funktionsstörungen „seit mindestens 6 Monaten“ bestehen und deutlichen „Leidensdruck“ verursachen. (siehe ICD 10, International Classification of Diseases)

MERKE: Ein- und derselbe Zustand kann also als „Störung“ gelten oder auch nicht- je nachdem, ob SIE sich dadurch beeinträchtigt fühlen oder nicht. In manchen Fällen kann aber die Tatsache, dass Ihr Partner/ Ihre Partnerin, Ihr Umfeld oder auch gesellschaftliche Normen Ihren Zustand anders bewerten dazu führen, dass dadurch Leidensdruck entsteht. So kann z.B. Lustlosigkeit, ein unkontrollierbarer Samenerguss, eine bestimmte Vorliebe oder Ihre sexuelle Orientierung von Ihnen selbst nicht als Problem gesehen werden, wohl aber von Ihrem Gegenüber, was etwa zu partnerschaftlichen Konflikten führen kann.
In der untenstehenden Tabelle finden Sie einen Überblick über klassische „Funktionsstörungen“:

 

LUSTSTÖRUNGEN (Appetenzstörungen)

Frauen & Männer:

  • Appetenzminderung/verlust
  • Sexuelle Aversion
  • Mangelnde sex. Befriedigung
  • Hypersexuelles Verlangen

ERREGUNGSSTÖRUNGEN

Frauen:

  • Ausbleibende Lubrikations – Schwellreaktion
  • Ausbleibende Befriedigung

Männer:

  • Erektionsstörungen

SCHMERZEN

Frauen:

  • Dyspareunie
  • Vaginismus

Männer:

  • Dyspareunie

ORGASMUSSTÖRUNGEN

Frauen:

  • Ausbleibender Orgasmus
  • Ausbleibende Befriedigung

Männer:

  • Ejakulationsstörungen
  • Samenerguss ohne Orgasmuserleben
  • Orgasmus ohne Samenerguss

NACHORGASTISCHE VERSTIMMUNG

Frauen & Männer:

  • Depression, Gereiztheit, innere Unruhe, körperliche Beschwerden,…

Systemische Perspektive der Sexualberatung & -Therapie
Zurecht wurde der klassische Ansatz oftmals kritisiert, denn obgleich die oben genannte diagnostische Struktur als hilfreich für eine erste Einordnung empfunden werden kann, so greift sie doch nur allzu oft zu kurz:

  • Menschliche Sexualität ist weit komplexer als ein „funktionaler Ablauf“ von körperlichen Reaktionen- Menschen sind keine „Sex- Maschinen“, die nur „geölt“ werden müssen.
  • Auch „funktionierende“ Sexualität muss nicht unbedingt lustvolle Sexualität sein.
  • Eine „sexuelle Störung“ bedeutet noch lange nicht, dass Sexualität als unbefriedigend wahrgenommen wird.
    So genannte „Störungen“ haben häufig auch eine wichtige „Funktion“ – sie machen solche Sexualität schwer oder auch unmöglich, die ohnehin nicht als befriedigend erlebt werden würde.
  • Hinter einer vermeintlichen „Störung“ steckt daher oftmals ein kreativer (psychosoziomatischer) Lösungsversuch: „SO will ich Sexualität eben NICHT leben!“

Seriöse Sexualtherapie kann daher nicht alleine zum Ziel haben, Menschen wieder „funktionstüchtig“ zu machen. Vielmehr geht es darum zu hinterfragen, wie die einzigartige Sexualität, die jedem eigen ist, gelebt werden WILL!
In dieser Perspektive der Sexualberatung steht das „sexuelle Profil“ des Menschen im Vordergrund. Dieses besteht aus

  • Der (sexuellen) Biographie
  • Wünschen und Vorlieben
  • Sexuellen Fantasien
  • Erlebten sexuellen Kompetenzen und Schwächen
  • Sexueller Identität und Orientierung
  • Aktuell Gelebtem/ Ungelebtem
  • Uvm.

Jede Person wird als selbstbestimmtes, lernfähiges und einzigartiges Individuum betrachtet.
Vermeintliche Störungen in der Sexualität mit sich selbst und anderen sind hier nicht vorrangig Zeichen dafür, dass etwas „schief läuft“, sondern beinhalten in sich selbst die eigentlichen Sehnsüchte- und sind somit Anzeichen für den Wunsch nach Veränderung.

  • Ich persönlich arbeite nach dem systemischen Ansatz, auch wenn mich das Studium der klassischen Sexualtherapie viel Nützliches gelehrt hat.
    Mein persönlicher Zugang

Was sind häufige Anfragen von KlientInnen?

Zu mir kommen einzelne Personen oder auch Paare mit sehr verschiedenen Anliegen. Jeder Mensch ist für mich besonders, jede Geschichte einzigartig. Sollten Sie ein Anliegen haben, das nichts mit Sexualität oder Beziehung zu tun hat, sind Sie bei mir übrigens auch willkommen und gut aufgehoben!
Da ich einen psychotherapeutischen Schwerpunkt auf Sexual- und Paartherapie habe, höre ich jedoch oft Anliegen wie diese:

  • „Ich habe keine Lust (mehr).“ „Mein Partner/in hat keine Lust (mehr).“
  • „Mein Partner/ meine Partnerin und ich haben völlig unterschiedliche Bedürfnisse.“
  • „In Konflikten drehen wir uns immer im Kreis.“
  • „Ich weiß nicht, ob ich diese Beziehung noch will…“
  • „Ich hatte eine Affaire.“ „Mein Partner/ meine Partnerin hatte eine Affaire.“
  • „Warum erlebe ich in Beziehungen immer wieder das Gleiche?“
  • „Ich komme nicht zum Orgasmus“/ „Ich habe noch nie einen Orgasmus erlebt.“
  • „Ich habe Probleme mit meiner Erektion.“
  • „Sex ist für mich unbefriedigend.“
  • „Ich fühle mich völlig unverstanden.“
  • „Ich habe Schmerzen beim Sex.“
  • „Ich komme zu schnell/ zu langsam zum Samenerguss.“
  • „Mein/Unser Sexleben ist langweilig geworden.“
  • „Ich fühle mich beim Sex oft völlig verkrampft/ abwesend/ taub,..“
  • „Meine Scheide ist so verkrampft, dass das Aufnehmen von Penis/ Finger/ Gegenständen nicht oder nur unter Schmerzen möglich ist.“
  • „Mir fehlen die Worte, um über meine Bedürfnisse zu sprechen.“
  • „Bei sexuellen Begegnungen verspüre ich manchmal Ekel oder Panik.“
  • „Bin ich schwul/ lesbisch/ bisexuell/ transgender/genderfluid/pan- oder asexuell?“
  • „Ich schäme mich für meine sexuellen Phantasien.“
  • „Ist es normal, das zu wollen, was ich will?“
  • „Ich habe das Gefühl, mich selbst sexuell gar nicht zu kennen.“

Welches Setting ist für mich geeignet?

In meiner Praxis begleite ich sowohl einzelne Klient*innen als auch Paare. Vielleicht fragen auch Sie sich, ob Sie alleine oder mit Partner*in kommen sollen? Gerne unterstütze ich Sie bei dieser Entscheidungsfindung im Erstgespräch.

Vorneweg lässt sich jedoch Folgendes sagen:
Das Einzelsetting ist meist dann geeignet, wenn
…Sie derzeit nicht in einer Partnerschaft leben.
…Ihr Partner/Ihre Partnerin aus beruflichen oder organisatorischen Gründen
unmöglich regelmäßig teilnehmen kann.
…Sie sich unabhängig von Ihrer Beziehung mit Ihrer eigenen Sexualität bzw.
anderen Themen beschäftigen möchten, die Sie selbst betreffen.

  • Im Einzelsetting geht es vor allem um Sie selbst. Beziehungsdynamik, Paarkommunikation und Paarsexualität können hier nur bedingt Thema sein- denn es fehlt hier die Perspektive des/der Anderen.
  • Betrifft Ihr Anliegen die Paarebene, sind die Möglichkeiten für Auseinandersetzung im Einzelsetting begrenzt.

Das Paarsetting ist meist dann geeignet, wenn
…Beide Partner*innen ein Anliegen haben oder Leidensdruck verspüren.
…Beide Partner*innen bereit sind, ausreichend Zeit und Energie zu investieren.
…Beide Partner*innen psychisch soweit stabil sind, dass nicht eine Einzeltherapie Vorrang hat.
…Keine aktuellen oder kurz bevorstehenden außergewöhnlichen Ereignisse anstehen (Schwangerschaft/Geburt, Heirat/Verpartnerung, Weltreise, Hausbau, etc.).

Eine (sexuelle) Beziehungsdynamik ist immer auch ein gemeinsames „Produkt“ – ein Lösungsversuch, den beide mitgestalten.
Sowohl in der Partner*innenwahl als auch in der Beziehungsgestaltung kommen individuell biographische Erfahrungen zum Tragen- anders gesagt:
Es gibt meist einen guten Grund, warum Sie gerade diese/n Partner*in gewählt haben und die Beziehung so ist, wie sie ist. Auch wenn es so scheint: Es gibt in einer Beziehung nicht einen „Problembären“ und eine/n „Unbelastete“. Meist gibt es jedoch Rollenverteilungen, die beide viel Kraft kosten.
Beide Partner*innen werden je nach Anliegen dabei unterstützt

  • Über Sexualität und Beziehung zu sprechen
  • Sich selbst besser kennen zu lernen
  • Wünsche und Bedürfnisse auszutauschen
  • Eingefahrene Beziehungsmuster zu überdenken
  • Den eigenen Anteil an der Aufrechterhaltung der Dynamik zu erkennen
  • mit diesem Wissen die Beziehung zu sich oder Anderen aktiv und konkret neu zu gestalten- oder auch bewusst so zu belassen.

Wie läuft Skype- oder Telefonberatung ab?

Gerade bei dem Thema Sexualität ist es oft nicht leicht, vor Ort kompetente Begleitung zu finden. Daher biete ich Beratung auch mittels (Video-)Telefonie an.

Sollten Sie Interesse haben, schreiben Sie mir bitte ein Mail, in dem Sie kurz Ihr Anliegen schildern sowie den Grund, warum Sie Beratung via Skype oder Telefon in Anspruch nehmen möchten. Ich antworte Ihnen dann umgehend und lasse Sie Prozedere, mögliche Termine und Rahmenbedingungen wissen. Weitere Informationen finden Sie auch unter diesem Link:

  • Zu Skype- oder Telefonberatung

Was passiert beim Erstgespräch?

Das Erstgespräch ist ein erstes Kennlernen- denn auch eine Arbeitsbeziehung braucht eine „gute Chemie“. Alle anwesenden Personen sollen einen ersten Eindruck erhalten, ob Setting, Zugang und Umgang miteinander als passend empfunden werden.

Im Erstgespräch geht es auch um einen ersten, kurzen Überblick Ihrer derzeitigen Situation und Ihrer Anliegen. Deshalb werde ich Sie dazu einladen, aus Ihrer Sicht und mit Ihren Worten zu beschreiben, was Ihre Bedürfnisse und Erwartungen sind.

Viele Klient*innen berichten, dass ihnen bereits die erste Sitzung eine spürbare Erleichterung gebracht hat: „Jetzt tut sich endlich was!“

Wie läuft Therapie ab?

Jeder Prozess ist für mich so einzigartig wie der Mensch, der mit seinen/ ihren Anliegen zu mir in die Praxis kommt.
Dabei sind die Klient*innen „Kapitän“ oder „Kapitänin“: Sie geben das Reiseziel vor und auch das Tempo.
Als meinen Job sehe ich es, Reiserouten auch mal zu hinterfragen und mögliche neue aufzuzeigen, mit Ihnen gemeinsam den „Proviant“ für die Reise zu überprüfen und- wenn nötig- neuen mit Ihnen einzulagern. Außerdem stelle ich viele lästige Fragen.
Aufgrund meines Ausbildungshintergrundes biete ich Ihnen als Begleiterin eine breite Palette von therapeutischen und beraterischen Zugängen: Aus der systemischen Einzel- und Paartherapie, aber auch verschiedene sexualtherapeutische, erlebnis- und körperorientierte Methoden.
Das eigentlich Wichtige passiert jedoch nicht in den Sitzungen, sondern dazwischen, im „wahren Leben“ sozusagen.
In manchen Fällen reichen bereits wenige Sitzungen, in denen es um das „Hier und Jetzt“ geht, in manchen lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit. Manchmal empfiehlt sich auch eine zusätzliche medizinische Abklärung oder auch eine Überweisung an andere Fachkolleg*innen.

Mir ist es außerdem wichtig, in Abständen mit Ihnen bzw. auch mit Ihrem Partner/ Ihrer Partnerin zu besprechen, welche Ihrer Ziele bereits erreicht sind, was noch offen ist und was sich verändert hat. Und manchmal ändern sich Ziele eben auch.

Wie lange dauert Therapie?

Wie lange Sie Beratung oder Psychotherapie in Anspruch nehmen, entscheiden letztendlich nur Sie! Sie können jederzeit abbrechen, wenn Sie das Gefühl haben, keinen Nutzen mehr daraus zu ziehen.
Für Manche erweisen sich bereits einige Sitzungen als ausreichend- ihnen fehlen oft nur Informationen, Anregungen oder die kurzfristige Unterstützung in einer schwierigen Situation. Andere stellen sich in einer Therapie der Herausforderung, bereits länger bestehenden Problemen oder Dynamiken auf den Grund zu gehen- ob alleine oder gemeinsam mit ihrem Partner/ihrer Partnerin. Dies kann dann mehr Sitzungen benötigen.
Die Dauer ist nicht zuletzt auch davon abhängig, wie viel Sie „investieren“ möchten- an Zeit, an Energie und ja, auch Geld. Wie bereits gesagt: Das eigentlich Wichtige passiert zwischen den Sitzungen. Je nachdem, mit welchem Tempo Sie sich wohl fühlen, dauert die „Reise“ dann kürzer oder auch länger.
Therapie ist auf jeden Fall ein Prozess – es ist unrealistisch zu erwarten, dass sich Probleme, die sich vielleicht schon seit Jahren bei Ihnen „untergemietet“ haben, in nur einer Sitzung wie durch ein Wunder „ausziehen“ wollen.
Laut Psychotherapieforschung sollten Sie nach etwa 5 Sitzungen erste wahrnehmbare Verbesserungen in Ihrer Lebensqualität bemerken- ansonsten ist es möglicherweise nicht das richtige Setting, die richtige Zeit oder die richtige Arbeitsbeziehung für Sie.

Was kann gegen Sexual- oder Paartherapie sprechen?

Schwere psychische Erkrankungen (Depression, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, Burnout,…), Sucht und Substanzmittelmissbrauch, sowie unaufgearbeitete schwere Traumatisierungen sind in der Regel Ausschlussgründe, da diese Probleme vorrangig (psychotherapeutisch und/ oder medikamentös) behandelt werden müssen.

Darüber hinaus ist von einem sexual- oder paartherapeutischen Prozess eher abzuraten, wenn:

  • Sie außerhalb der Sitzungen weder Energie, Zeit noch Raum erübrigen möchten oder können.
  • Sie derzeit mit besonders stressreichen Herausforderungen konfrontiert sind, die für Sie Priorität haben (Arbeitswechsel, Hausbau/Umzug, Hochzeit, Schwangerschaft, bevorstehende lange Reisen, etc.).
  • Sie sich (im Fall von einem gewünschten Einzelsetting) derzeit bereits in Beratung, Therapie oder Lehrtherapie befinden.

Ist eine Abrechnung mit der Krankenkasse möglich?

Leider nein. Im deutschsprachigen Raum können weder Sexual- noch Paartherapie mit der Krankenkasse abgerechnet werden.

Wie Sie dafür sorgen können, dass alles so bleibt- oder schlimmer wird (ACHTUNG: IRONIE!)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ironie

Falls Sie sich davon überzeugen wollen, dass Psychotherapie Ihnen ohnehin nichts nützen würde, Geldverschwendung- ja: unnötiger Luxus! -sei… Oder: Sie zwar Therapie in Anspruch nehmen wollen, tatsächlich aber dafür sorgen möchten, dass alles so bleibt wie es ist (bzw. schlimmer wird)- hier einige Anregungen:

  • Verlassen Sie diese Seite sofort! Das bringt doch alles nichts!
  • Warten Sie einfach ab.
  • Machen Sie sich klar, dass noch niemand an unbefriedigender Partnerschaft und/oder Sexualität gestorben ist.
  • Akzeptieren Sie die Diagnose, dass Sie (oder auch Ihr Gegenüber) „gestört“ sind.
  • Informieren Sie sich auf Chat-Foren, was Sie sonst noch für Probleme haben könnten.
  • Reden Sie bloß mit niemandem über Ihre Probleme- schon gar nicht mit Ihrem Partner/ Ihrer Partnerin! Beißen Sie einfach die Zähne zusammen!
  • Oder: Führen Sie lange, besorgte und vorwurfsvolle Gespräche- am besten abends, wenn Sie müde sind! Lassen Sie dabei nichts aus und drohen Sie mit Trennung!
  • Bedenken Sie: Wenn Ihr Partner/ Ihre Partnerin die/ der Richtige wäre, würde es auch mit der Sexualität klappen.
  • Machen Sie nie den ersten Schritt bei Veränderungen- warten Sie lieber darauf, dass Ihr Gegenüber das tut und zählen Sie solange die Schulden, die er/sie bei Ihnen gemacht hat!

Wenn Sie Therapie doch erwägen sollten:

  • Wozu? Schließlich gibt es Selbsthilfe-Literatur und genervte Freund*innen!
  • Gehen Sie nur dem Partner/ der Partnerin zuliebe in die Sitzungen mit. Sie/ Er hat schließlich das eigentliche Problem!
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie weder Zeit, Energie für bzw. Lust auf einen Therapieprozess haben.
  • Nutzen Sie die Therapie dafür, von Problemen Anderer zu erzählen- über sich selbst zu reden ist schließlich egoistisch!
  • Geben Sie sich keine Blöße und achten Sie darauf, dass Ihr Therapeut/ Ihre Therapeutin immer nur Ihre „Schokoladenseite“ zu sehen bekommt.
  • Sagen Sie sich vor jeder Sitzung, dass es ohnehin nichts bringt und Sie niemand verstehen kann.
  • Erwarten Sie bahnbrechende Erfolge in jeder einzelnen Sitzung und ziehen Sie sich enttäuscht zurück, wenn dem nicht so ist.
  • Achten Sie darauf, dass Sie sich nur und ausschließlich innerhalb der Sitzungen mit sich und ihrem Problem beschäftigen- dafür zahlen Sie schließlich!
  • Sollten sich doch Erfolge einstellen: Das sind alles nur Zufälle. Rückschläge sind es nicht.

Meine Schwerpunkte

  • Sexualität & Sexualstörungen
  • Paarkonflikte/ Paardynamiken
  • Unsicherheit bezüglich sexueller Lebensmodelle, Praktiken & Vorlieben
  • Sexuelle Identitäten, Rollen & Orientierungen
  • Unterstützung in Krisen & beim Finden neuer Lebensperspektiven
  • Selbstwert & Selbstakzeptanz
  • Begleitung bei Ablösungsprozessen & Autonomiebestrebungen
  • Generationskonflikte & Beratung von Jugendlichen
  • Unterstützung bei der Sexualerziehung von Kindern & Jugendlichen

SKYPE- UND TELEFONBERATUNG

therapie-skype

Gerade bei dem Thema Sexualität ist es oft nicht leicht, vor Ort kompetente Begleitung zu finden. Daher biete ich Beratung auch mittels (Video-)Telefonie an.

Die Wirksamkeit von Online-Beratung wurde in einer Vielzahl internationaler Studien zweifelsfrei nachgewiesen:

Virtuelle Beratung kann jedoch den persönlichen Kontakt ebenso wenig ersetzen wie einen längerfristigen psychotherapeutischen Prozess.

Ich werde Sie darauf hinweisen, wenn Ihr Anliegen den Rahmen von Skype- oder Telefonberatung sprengen sollte.

Sollten Sie Interesse haben, schreiben Sie mir bitte ein Mail, in dem Sie kurz Ihr Anliegen schildern sowie den Grund, warum Sie Beratung via Skype oder Telefon in Anspruch nehmen möchten. Ich antworte Ihnen dann umgehend und lasse Sie Prozedere, mögliche Termine und Rahmenbedingungen wissen.

HINWEISE ZUR SKYPE-BERATUNG:

Skype- Account

  • Für die Skype- Beratung benötigen Sie einen Skype- Account (www.skype.com/de/insider-registration/), den Sie einfach und kostenlos auf Ihrem Rechner oder Ihrem Laptop installieren können.

Datenschutz

  • Skype verwendet bewährte Verschlüsselungsverfahren, um Ihre Privatsphäre zu schützen (https://www.skype.com/de/legal/). Ein 100% Datenschutz ist im Internet nie gegeben. Meine Verschwiegenheitspflicht gilt selbstredend auch bei Online- und Telefonberatung! Von Skype- Videogesprächen über Smartphones rate ich ab.

Bezahlung

  • Die Bezahlung erfolgt per Vorab- Überweisung. Telefon- oder Skype -Termine gelten als reserviert, sobald das Honorar eingelangt ist (bis spätestens 2 Tage vor dem Termin).

Vor dem Termin

Bitte überprüfen Sie vor dem Termin unbedingt,
– ob Ihre Internetverbindung ausreichend ist
– Ihr Computer über eingebaute Kamera und Mikrofon verfügt- ansonsten können Sie günstig Webcam und Headset im Fachhandel kaufen.
Sorgen Sie beim Termin dafür, dass Sie ungestört sind! Kinder, Partner*innen oder Haustiere sollten Sie nicht unterbrechen können. Schalten Sie bitte auch nicht benötigte (Mobil-)Telefone oder Computerprogramme auf lautlos.
Geben Sie sich Zeit: Vor dem Gespräch, um sich darauf einzustellen bzw. gönnen Sie sich danach ein wenig Ruhe, bevor Sie in Ihren Alltag zurückkehren.

IN DREI SCHRITTEN ZUM ERSTGESPRÄCH

Sandra Gathman 1 Button

Kontaktaufnahme ✓

Der erste Schritt: Nehmen Sie Kontakt zu mir auf.
Kontakt aufnehmen

Terminvereinbarung ✓

Sie erhalten umgehend eine Antwort und Terminmöglichkeiten.

Terminbestätigung ✓

Ein Erstgespräch wird vereinbart, das einem ersten Kennlernen dienen soll.
Was passiert bei einem Erstgespräch?

Kontaktieren Sie mich

MITGLIEDSCHAFTEN UND KOOPERATIONEN

  • ÖGS (Österr. Gesellschaft für Sexualwissenschaften)
  • DGfS (Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung)
  • ÖAS (Österr. Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie & systemische Studien)
  • ÖGFSSG (Österr. Gesellschaft zur Förderung der Sexualmedizin & der sexuellen Gesundheit)
  • AfSG (Akademie für sexuelle Gesundheit)

ZERTIFIZIERT DURCH

  • IGST (Intern. Gesellschaft für Systemische Therapie, Prof. Dr. U. Clement)
  • IFSEX (Institut für Sexualtherapie Heidelberg, Prof. Dr. U. Clement)
  • SIH (Systemische Institut Heidelberg, Dr.med. Dipl. Psych. A. Retzer)
  • Crucible Institute (Dr. D. Schnarch)
  • AVM (Institut für Verhaltenstherapie, Dr. S. Fliegel & Dr. U. Brandenburg)
  • ÖAS (Österr. Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie & systemische Studien)